Sogn Martin, Ziran
St. Martin, Zillis

Einzigartige (eine der letzten erhaltenen) bemalte, hochmittelalterliche Holzdecke bestehend aus 153 Tafeln von ca 90 cm Seitenlänge. Dendrochronologisch sind die Holzbretter der Tafeln in die Jahre 1109 bis 1114 datiert (weitgehend Fichtenholz).
(Alle Aufnahmen © Reinhard Maag 2011)

St. Martin, Zillis von Donath (Tele)
St. Martin und im Hintergrund am Postplatz Neubau mit Museum im Obergeschoss.


bemalte Decke im St. Martin Zillis
Das Schiff von St. Martin vom Chor her gesehen.

Decke, St Martin, Zillis, Übersicht
Kompositbild der Decke mit allen 153 Bildtafeln; Lichteinfall durch Okuli (Rundfenster) und späteren Bogenfenster in welche heute Klimatisation eingebaut ist. Die Kirche wird im Winter nur an Weihnachten geheizt!

Deckentafel mit Monstern, St. Martin, Zillis
Bildtafel vom Rand mit den Seemonstern.

Versuchung Christi, St. Martin, Zillis
Bildtafel im Mittelpunkt des Bildkreuzes. Diese Tafel mit der Versuchung (Alle Reiche dieser Erde) wurde um 1530 anlässlich der Reformation im Schamsertal hier montiert. Die ursprüngliche Montage der Bildtafeln ist nicht bekannt, aber Gegenstand einiger kunsthistorischer Diskussionen.
Besonders in diesem Bild ist die Hintergrundlandschaft, denn sie zeigt wohl den Blick nach SW zum Piz Vizan (formkongruent mit des Teufels linkem Flügel) und dem Ostabhang des Schamserberges (nach Chr. Simonett, Bündner Monatsblatt 1938).

Piz Vizan & Glockenturm St. Martin
Der Glockenturm von St. Martin und links Piz Vizan, rechts die Ostflanke des Schamserberges.

Zillis, Donath, Piz Vizan, Graubuenden
Blick von Reischen über Zillis und Donath zur Schlucht des Fundogn und darüber dem Piz Vizan; rechts Ostflanke des Schamserberges.